WANDINSTALLATION IN DER KUNST-STATION IM HAUPTBAHNHOF WOLFSBURG

„Wie sehen wir unseren Planeten und wie gehen wir mit diesem um?“

Andreas Greiner beleuchtet in seinem künstlerischen Schaffen das Verhältnis von Mensch und Natur, Technik und Umwelt. In der Kunst-Station im HBF Wolfsburg präsentiert der Künstler Andreas Greiner (*1979 Aachen) zwei Wandbilder, die auf den ersten Blick an außerplanetarische Landschaften erinnern könnten. Die verstreuten Spurenelemente und zufälligen Formationen auf diesen Panoramen wirken fremdartig, distanziert und rätselhaft. Was wie Lichtjahre von uns entfernt erscheint, erweist sich jedoch als immanenter Teil unseres Lebens: Künstlich erzeugte und mit einem Rasterelektronenmikroskop aufgenommene Gewebezellen, die sich vermehren, wachsen, wuchern und ausbreiten. In der raumgreifenden Darstellung entfalten diese kleinsten Einheiten des Lebens zugleich etwas monströs-monumentales wie auch zeitlos-subtiles. Sie changieren zwischen dem scheinbar Offenbaren und völlig Unbekannten – faszinieren und verstören uns zugleich.

Parallel zur Präsentation in der Kunst-Station zeigt Andreas Greiner im Eyecone des Phaeno eine Videoinstallation bei der ein sogenanntes fertig trainiertes neuronales Netz auf Basis vorher aufgenommenen Bilddaten aus den Wäldern der Umgebung sekundenschnell neue Waldlandschaften entstehen lässt.

Andreas Greiner widmete sich zunächst der figürlichen Bildhauerei, unter anderem in San Francisco und Florenz. Anschließend studierte er Medizin und Anatomie in Budapest und Dresden bis er dann wieder zur Kunst kam und seinen Abschluss am Institut für Raumexperimente bei Professor Olafur Eliasson in Berlin machte, wo der gebürtige Aachener heute lebt und arbeitet. 2019 erhielt er das Kaiserringstipendium der Stadt Goslar.

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