Seit Anfang der 90er Jahre widmet der Sammler Bernd F. Künne seine Aufmerksamkeit der zeitgenössischen Fotografie. Der Prozess des Sammelns und die sich daraus ergebende Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen Kunst, der persönliche Kontakt mit den Künstlern ist ihm dabei wichtiger als die Zusammenstellung einer museumsreifen Sammlung. Er will entdecken, Neues kennen lernen und sucht nach den Bildern, die zu ihm passen. So fördert er durch umfangreiche Ankäufe auch junge, auf dem Kunstmarkt noch nicht etablierte Künstler und ging in der Vergangenheit durchaus Risiken ein, um fotografische Positionen, die ihn begeistern, zu unterstützen. In den meisten Fällen haben sich diese Arbeiten bestätigt und die jeweiligen Werkblöcke werden weiterhin durch laufende Zukäufe ergänzt und aktualisiert.

Den Beginn der Sammlung markieren 24 erworbene "Agrarlandschaften" von Heinrich Riebesehl. Die präzisen Bilder des in der Tradition Otto Steinerts stehenden Fotografen nehmen bis heute einen prominenten Platz in der Sammlung ein. Ein Schwerpunkt der Sammlung liegt auf deutschen Fotokünstlern, wobei die Sammeltätigkeit sich nicht allein auf das fotografische Konzept von Bernd und Hilla Becher und ihrem Umfeld beschränkt, sondern ebenso Konvolute herausragender Einzelpositionen wie beispielsweise von Jitka Hanzlová, Matthias Hoch, Timm Rautert oder Michael Schmidt integriert. Mit Werkblöcken von Miriam Bäckström, Tom Wood, Stephen Shore oder Hiroshi Sugimoto - um nur einige zu nennen - wird der internationale Kontext hergestellt. Die Städtische Galerie Wolfsburg präsentiert eine Auswahl an Werken von Heinrich Riebesehl, Michael Schmidt, Laurenz Berges, Hiroshi Sugimoto, Jean-Louis Garnell, Hannah Starkey, Stephen Shore, Albrecht Tübke und Lee Friedlander.

Zu Ausstellung erscheint ein umfangreiches Katalogbuch im Hatje-Cantz Verlag mit Beiträgen von Christoph Ribbat, Thomas Seelig und Brigitte Werneburg.

Eröffnung der Ausstellung am 18. Januar um 18 Uhr.

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