Werke aus der Sammlung der Städtischen Galerie Wolfsburg 6. Februar bis 15. April 2001 Die Ausstellung präsentiert Werke, die sich mit verschiedenen künstlerischen Positionen zum Thema Körper auseinandersetzen. Die Bandbreite der Interpretationen erstreckt sich von Ansichten des ganzen Körpers über Kopfstudien bis hin zu Ausschnitten von einzelnen Körperteilen, die sich wieder zu einem Ganzen fügen. Wie kaum ein anderer Künstler setzt sich Johannes Grützke, der bereits Anfang der sechziger Jahre zu den wenigen figurativen Malern zählte, in seinen Werken mit dem menschlichen Körper auseinander. Der Mensch steht immer im Mittelpunkt seiner Werke, so auch in der Grafikmappe "Mein Körper", in der sowohl Ansichten wie auch Absichten des eigenen Körpers und seiner Gliedmaßen kritisch begutachtet werden. Eine Serie von 13 Fotografien dokumentiert die erste Materialaktion des Wiener Aktionskünstlers Otto Muehl. Die Aktion mit dem Titel "Versumpfung einer Venus" fand 1963 in der Wohnung des Künstlers statt, nachdem die ursprüngliche Veranstaltung, in Zusammenarbeit mit seinem Künstlerkollegen Hermann Nitsch, von der Polizei abgebrochen worden war. Hans Bellmer stößt mit seinen inszenierten Fotografien in einen Grenzbereich, der idealistische Abbildtheorien negiert und die gewohnte Wahrnehmungsästhetik des Betrachters nicht mehr zulässt. Der Ursprung seines skandalösen Werkes liegt für ihn darin, dass die ganze Welt ein Skandal ist. In dem "Augenkästchen" der Künstlerin Dorothee von Windheim befindet sich ein Knäuel von Gazestücken mit Abbildungen einzelner Augen in Lebensgröße. Damit isoliert und bewahrt sie jenes Organ des Menschen, das als das persönlichste und das mit der stärksten Wirkung unseres Wesens gilt. Dem Auge wird der Ausdruck von Strahlkraft oder auch Müdigkeit zugemessen ohne genau sagen zu können, warum das so ist. Die Ausstellung stellt weitere Einzelpositionen aus den Breichen Grafik, Malerei, Fotografie und Skulptur von Künstlern wie beispielsweise Arnulf Rainer, Alberto Giacometti, Günther Förg, Mel Ramos, Louise Bourgois oder Peter Bömmels vor.

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