Die Städtische Galerie Wolfsburg ist ein vergleichbar junges Museum für zeitgenössische Kunst und ist seit 1974 im Schloss Wolfsburg beheimatet. Die Sammlung findet ihre Identität in dem Schwerpunkt Kunst aus dem deutschsprachigen Raum nach 1945. Sie wird durch einen beachtlichen Bestand internationaler Druckgrafik ergänzt, so dass das Aufzeigen von Abhängigkeiten und Wechselwirkungen im internationalen Kontext gewährleistet ist. Ein dritter Schwerpunkt bildet das Medium Fotografie. Ein Museum sammelt und bewahrt, doch ist es vor allem auch ein Ort der Zukunft. Es ist Vermittler und Informationszentrum, und wir müssen daher überlegen, welche Veranstaltungen diesen Aufgaben gerecht werden können. Mit der neuen Projektreihe von November 2001 bis März 2002 lädt die Städtische Galerie Wolfsburg junge Künstlerinnen und Künstler ein, im Ausstellungsraum Schloss Wolfsburg Projekte zu realisieren oder ihre Arbeit vorzustellen. Verschiedenste Methoden und Ansätze greifen dabei ineinander. Das Konzept für dieses Projekt und seine Veranstaltungsform wurde von acht jungen Künstlerinnen und Künstlern der HBK Braunschweig entwickelt: Michael Bauer, Tim Berresheim, Anne Braun, Jo Dickreiter, Kalin Lindena, André Linpinsel, Gert Tobias und Uwe Tobias. Aufgrund der viermonatigen Dauer entschieden sie sich, mehrere Ausstellungen zu organisieren, die jeweils individuell kuratiert werden. Dies entspricht den unterschiedlichen künstlerischen Positionen innerhalb der Gruppe, die sich nicht als Künstlergruppe im klassischen Sinne versteht. Über 30 Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland nehmen an diesem Experiment teil. Ziel der Projektreihe ist es, die Städtische Galerie Wolfsburg zu einem Ort der Kommunikation, der Vernetzung und des Experimentellen zu machen.

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