Die Ausstellung präsentiert Positionen der Studierenden von Timm Rauterts Klasse für Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Bereits auf den ersten Blick wird die Heterogenität der Arbeiten deutlich, nicht zuletzt sind sie keineswegs allein fotografischer Natur oder Produkte der Anpassung an eine bestimmte visuelle Strategie. In den Bildern der Studierenden taucht die Welt, im strengen Sinne der straight photography, nur noch selten völlig unvermittelt auf. Die formale Struktur der Bilder folgt nicht mehr den klassischen Blickweisen der Distanz; die Autorität der Serie und der Typologie ist nur noch in der Internetpräsenz von Amateurbildern relevant. Vielmehr sind die Dinge und ihr Verhältnis zueinander inszeniert, die Welt erscheint aufgeräumt, ihr fotografisches Abbild ist in einzelne Teile zerlegt und wieder digital rekonstruiert oder im weltweiten Netz zusammengesucht, ausgewählt und neugeordnet. Ausstellende Künstler und Künstlerinnen: Viktoria Binschtok, Kristleifur Björnsson, Lysann Buschbeck, Johanna Diehl, Ulrich Gebert, Göran Gnaudschun, Falk Haberkorn, Grit Hachmeister, Carsten H. Humme, Sven Johne, Alexej Meschtschanow, Michael Moser, Frank Pinggera, Kathrin Pohlmann, Timm Rautert, Ricarda Roggan, Steffen Sanzenbacher, Adrian Sauer, Dirk Scheidt, Alexander Schmidt, Esperanza Spierling, Sebastian Stumpf, Linda Weiss, Tobias Zielony.

Eröffnung der Ausstellung am 15. November 2003 um 18 Uhr.

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