Der Künstler René Seifert hat für die Kunst-Station im Wartebereich des Hauptbahnhof Wolfsburg eine neue Wandarbeit mit dem Titel „BRICK SEMIOSE“ geschaffen. Der Titel „BRICK SEMIOSE“ ist eine künstliche Wortschöpfung, die sich aus den Worten „Brick“ (engl. Stein, Ziegel) und Semiose zusammensetzt. Semiose bezeichnet den Prozess der Wirkungsentfaltung eines Zeichens.

Bei der neuen Wandarbeit im Hauptbahnhof Wolfsburg handelt es sich um das "semiotische" Verfahren der Objektvortäuschung, den "Bricks", durch malerischen Illusionismus, hier konkret als Wandmalerei. Gleichzeitig gibt der Blocksatz der visuellen Gittergeometrie dem vernetzten Gebilde innere und kompakte optische Stabilität. Die Harmonie der Geometrie wird aber durch die Eingriffe des Künstlers gestört. Seine Methodik folgt der Denkweise des dekonstruktiven Postmodernismus und manipuliert durch Morphing die solide Selbst-gleichheit des Rasters. Es entsteht dadurch das Bildsystem eines verzerrten inneren Ungleichgewichtes. Bei Morphing wird ein Bild in ein anderes Bild durch Einsatz von zusätzlichen gezielten Verzerrungen überführt. Dabei wird versucht, ausgehend von einem Quellbild, einen möglichst realistischen Übergang zu einem Zielbild zu erzeugen.

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