Die Ausstellung stellt Arbeiten und Projekte von Vera Boúrgeois, Natalie Czech, Joachim W. Danyel, Walter Dahn, Jo Dickreiter, Kirsten Hinkler, "Kidney" (Dylon Reirce, Tolia Astakhisvili), Jürgen Krause, Almut Middel, Kristl Philippi und Tobias Z. vor. Verschiedene künstlerische Positionen treten in dieser von Gerd und Uwe Tobias kuratierten Ausstellung in einen interessanten und schlüssigen Dialog. So präsentiert Joachim W. Danyel beispielsweise Ergebnisse seiner Obstexperimente. Bei ihm bilden Experiment und Humor das Herzstück seiner Kunst. Kaum vorstellbar, welch unterschiedliche und geheimnisvolle Formen eine Apfelsinenschale annehmen kann. Jürgen Krause arbeitet mit Papier. Mit einer Klinge schneidet er aus einem weißen Blatt möglichst runde, gleichmäßige Löcher. Was auf den ersten Blick wie reine Fleißarbeit anmutet, birgt eine ungeahnte Poesie. Natalie Czech präsentiert Fotografien, die in den verlassenen Wohnhäusern aus der Umgebung des Braunkohletagebaus Garzweiler II entstanden sind. Ehemals bewohnte Häuser mit gepflegten Gärten sind verlassen, verfallen oder zeigen deutliche Spuren der Zerstörung. Ähnlich einem Detektiv streift Natalie Czech durch die Gebäude und hält die vergänglichen Hinterlassenschaften der Bewohner und ihres häuslichen Lebens fest. Die Arbeiten von "Kidney" sind ein Zusammenwirken von Zeichnungen mit Tonarbeiten, die vor Ort entstanden sind. In dreidimesionaler Form entwickeln sich so Geschichten, die eine ganz eigene Dynamik entfalten. Tobias Z. haben in ihrer Arbeit "alles wird leichter" die Umzugsituation einer Familie dokumentiert. Bevor sie jedoch mit ihrer Dokumentation beginnen konnten, wurden mit der Familie einige Vereinbarungen getroffen. Dazu gehörte die Wahrung der Anonymität, die Erlaubnis der Künstler, sich in der Wohnung umsehen und fotografieren zu dürfen sowie beim Umzug mitzuhelfen und alle was übrig blieb, behalten zu dürfen. Kirsten Hinkler und Kristl Philippi haben ein Filmprogramm mit Werken von U. Göken, Sigrun Köhler/Wiltrud Baier, Marc Hartmann, Alain Declerq, Guillaume Boulanger, Pierre Faure/Marie-Francine Le Jalu zusammengestellt, das täglich um 12 Uhr und um 15 Uhr und dienstags auch um 18 Uhr zu sehen ist.

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