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In regelmäßigen Abständen beauftragt die Städtische Galerie Wolfsburg in-situ-Arbeiten, die entweder in der Sammlung oder im öffentlichen Raum ihren Platz finden. Ziel ist ein lebensnaher und produktiver Umgang mit zeitgenössischer Kunst. Lothar Götz ist seit über zehn Jahren durch seine ortsspezifischen Arbeiten in Europa bekannt. Seine abstrakten Wandmalereien lassen sich auf einen Dialog mit der jeweils vorgefundenen Raumsituation ein und verdeutlichen mit geometrischen Grundstrukturen und Farbkonzepten die architektonischen Gegebenheiten eines Raumes. Der in London lebende Künstler realisierte sowohl in der Städtischen Galerie im Schloss Wolfsburg wie auch in der Kunst-Station im Wolfsburger Hauptbahnhof Farbraumkonzepte.

Im Hauptbahnhof präsentierte Lothar Götz die Arbeit „La Jetée“ und hat damit in der Kunst-Station einen ganz neuen Farbraum geschaffen, der die Gäste des Bahnhofes wie bei einem Anlegesteg begleitet: beim Ankommen und Abfahren.

Im Südflügel der Städtischen Galerie hat Lothar Götz den langen, engen Flur mikt seiner Wandarbeit „Im Flur“ neu gestaltet. Er hat damit einen Raum, der eher Durchgang ist, völlig neu definiert. Mit seinem wandfüllenden Format lädt Götz dazu ein, die Umgebung zu hinterfragen. So werden die Betrachter nun zum Innehalten statt zum zügigen Durchschreiten ermuntert. Fragen nach Nähe und Weite werden aufgeworfen, der eigene Standort wird hinterfragt. „Mich fasziniert Architektur, die eine Philosophie hat, Räume, die eine Poesie entfalten und dadurch gefangennehmen,“ so beschreibt der Künstler seine Ausgangsposition.

Eine weitere Arbeit findet sich im Ostflügel und steht im Dialog mit der Rauminstallation „Die Flamme der Revolution, liegend (in Wolfsburg)“ von Olaf Nicolai. Mit der Arbeit „Hinter der Flamme“ von Lothar Götz verbinden sich Architektur, Raumstruktur und Umgebung zu einem neuen Raumerlebnis. Die gewohnte Sicht auf die raumgreifende Skulptur von Olaf Nicolai wird nun von einer Farbkomposition unterbrochen, die sich an den Wänden abgelegt hat.

Mit freundlicher Unterstützung der MEGA eG.

Termine

  • 18. April 2012 14.00 Uhr
    Pressegespräch
  • 21. April 2012 18.00 Uhr
    Ausstellungseröffnung

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Telefon: +49.5361.281017

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