Werke aus der Sammlung der Städtischen Galerie Wolfsburg 15. September 2001 bis 13. Januar 2002 Die Ausstellung mit Werken aus der Sammlung der Städtischen Galerie wurde speziell für Kinder konzipiert und setzt sich mit dem Thema Licht und Schatten als künstlerisches Ausdrucksmittel auseinander. Dazu werden Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Objektkunst, Grafik und Malerei präsentiert. In den späten 50er Jahre beispielsweise bezogen die Künstler der ZERO-Gruppe neue Darstellungsmöglichkeiten von Licht und Bewegung als eigenständige Elemente in ihre Kunstwerke ein. So verlässt Günther Uecker mit seinen Nagelbildern die Formensprache der Farbnuancierung, um mit Hilfe von der Schattenbildung des natürlichen Lichts optische Aktionen auf einer planen oder runden Fläche zu produzieren. Die Lichtreliefs von Heinz Mack benötigen anstelle der Farben das Licht und erfahren dadurch ihre Lebendigkeit. Die Kissenbilder von Gotthard Graubner, der den ZERO-Künstlern zunächst nahe stand, sind in der Konsequenz dessen entstanden, dass es dem Künstler von Anfang an darum ging, allein mit Hilfe von Farbe eine Wirkung von Raum und Licht zu erzeugen. Mit Licht und Schatten beschäftigten sich aber auch Pioniere der experimentellen Fotografie wie Lazlo Moholy-Nagy und Christian Schad, die verschiedene Lichteffekte, künstliche wie auch natürliche, für die Entwicklung ihre Fotogramme nutzten. Achtung: vom 01.01.02 bis 06.01.02 ist die Städtische Galerie geschlossen!