Ausstellung der Kunstpreisträgerin der Stadt Wolfsburg 1999 - "Junge Stadt sieht Junge Kunst" Die Arbeiten von Katharina Fritsch überraschen den Betrachter und machen zunächst sprachlos. Staunend steht man vor den Bildern und Objekten, die fremd, zugleich aber auch vertraut erscheinen. Das Geschaute läßt einen nicht mehr los, und die Irritation wird durch die formale Klarheit der Werke, die scheinbare Selbstverständlichkeit sowie durch die Perfektion noch gesteigert. Katharina Fritsch führt uns in eine magische Bildwelt, der ihre persönlichen Erfahrungen, Erinnerungen oder Träume zugrunde liegen. Bei der künstlerischen Umsetzung achtet sie jedoch mit äußerster Sorgfalt darauf, alle subjektiven Spuren aus den Motiven zu tilgen und eine höchstmögliche Konzentration zu erreichen. Das Schaffen allgemeingültiger Formulierungen, die für jeden zugänglich sind, nennt sie als ihr Ziel und erläutert: "Ich will einfach ein inneres Bild realisieren. Wenn ich bestimmte Dinge durch Größenveränderung oder Farbveränderung fremd erscheinen lasse, dann ist das eine Seite. Auf der anderen Seite geht es für mich immer um die Frage, diejenige Farbe, Größe oder Form zu finden, die so etwas wie die Essenz von diesen Dingen festhält, wie sie mir in meiner Vorstellung schon vor Augen steht. Die Wirkung kann dann sein, daß der Betrachter in den Ausstellungsraum kommt und etwas sieht, was er eigentlich schon kennt, es aber in einer neuen Art und Weise sieht." Katharina Fritsch zeigt in der Städtischen Galerie Wolfsburg auf die drei Ausstellungsräume hin inszenierte Arbeiten. Es sind - als Bodeninstallation - zwei große Herzen zu sehen, die sich aus Geldstücken und Ähren ergeben. Die beiden Herzen sind ganz neue Arbeiten und werden in Wolfsburg zum ersten Mal präsentiert. Ein Hexenhaus mit Pilz (1999) füllt einen weiteren Raum. Daneben präsentiert die Ausstellung Siebdrucke der "Märchenserie" aus dem Jahr 1996.Begleitend zur Ausstellung entsteht ein Katalog in deutscher und englischer Sprache mit zahlreichen Farbabbildungen der Werke in der Ausstellung und darüber hinaus neueren, noch nicht publizierten Arbeiten. Weitere Termine für Publikumsführungen sind 7. November, 14. November, 5. Dezember, 12. Dezember, 19. Dezember 1999 und am 2. Januar 2000 jeweils um 15 Uhr.

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