Dunja Evers stellt in ihren Arbeiten das Bild an sich in Frage ebenso wie die Gestalt des Bildes und die Veränderungen, denen es unterliegt in den Medien Film und Video oder in der Fotografie. Selbst was ein "Foto" ist, stellen die Bilder der in Düsseldorf lebenden Dunja Evers (geb. 1963 in Hamburg) zur Disposition. Denn das Foto vertritt bei ihr keinesfalls einen Anspruch auf Wahrheit.. Die Bilder von Evers lassen keinen Zweifel daran, dass sie nicht mehr allein Wirklichkeit abbilden oder dokumentieren, vielmehr mag sich der unvoreingenommene Betrachter fragen, ob es sich hierbei überhaupt um Fotografien handelt. Die Künstlerin erforscht mit ihren Arbeiten den Grenzbereich zwischen Malerei, Fotografie und Video. In der Präsentation der verschiedenen Medien setzt Evers bewusst auf das Dialogische zwischen den Arbeiten und nähert sich so Fragen nach Existenz, Raum und Zeit an.

Eröffnung am 28. März um 18 Uhr

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