Die in New York lebende Künstlerin Sonja Braas (*1968) thematisiert in dem Werkzyklus FORCES die romantische Wahrnehmung der Natur durch den Menschen. Eine Utopie, die sich als trügerisch erweist. Tosende Wasserfälle, Gischt schäumende Wassermassen, herunterstürzende Eisbrocken, erodierende Felsen bestimmen die großformatigen Fotoarbeiten. Eine dramatische und unwirtliche Natur, die vom Menschen unberührt oder sich zum ersten Mal einem Menschen darzubieten scheint. Die wuchtig-erhabenen Situationen sind aus größter Nähe abgelichtet, fast als hätte sich die Kamera mitten darin befunden. So gelingt es Sonja Braas, die Kraft und Energie, die in diesen ungebändigten Naturschauspielen zum Ausdruck kommt, sicht- und beinahe hörbar zu machen.

Doch wie natürlich und echt ist diese Natur tatsächlich? Subtile Andeutungen und irreale Lichtwirkungen lassen erkennen, dass einige der Bildinhalte inszeniert sind: Fotografien künstlicher, konstruierter Naturszenarien, gebauter Modelle, stehen neben Aufnahmen von wirklichen Landschaften und machen deutlich, dass die dargestellte Natur keineswegs unberührt und vom Menschen unabhängig ist, sondern immer manipuliert und teilweise sogar vollständig geschaffen und damit kontrolliert ist. In FORCES kommen die Energien nicht nur in der "reinen" Natur zum Tragen, sondern auch Effekte einer Hyperrealität, einer künstlerisch gesteigerten Natur.

Zur Ausstellung ist ein umfangreicher Katalog erschienen. Die Künstlerin ist zur Ausstellungseröffnung am 17. Juli 2004 um 18 Uhr anwesend.

Und hier ist eine Pressemeldung zum Runterladen dazu:

Presse

Detaillierte Informationen zu der Ausstellung stehen Ihnen im Pressebereich auf dieser Seite zur Verfügung. Sollten Sie Fragen zu dieser Ausstellung haben, helfen wir Ihnen gerne weiter.
Telefon: +49.5361.281017

Presse

Zu dieser Ausstellung gibt es hier für Medienvertreter/innen die gesammelten Presseinformationen zum Download.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
– Download (Dokument: , 0kb)