Wiedereröffnung der Städtischen Galerie Wolfsburg am 9. Mai

06. Mai 2020

Zunächst wurde die Ausstellung „MC-MyChoice“ mit persönlichen Highlights aus der Sammlung und vorgestellt von Susanne Pfleger präsentiert:

Neben Kunstwerken der international bekannten Künstlerin Andrea Büttner hat die Direktorin Susanne Pfleger weitere Lieblingswerke von drei Künstlerinnen für diese Präsentation ausgewählt. Melanie Manchot, Dunja Evers, Christiane Baumgartner und Andrea Büttner arbeiten auf unterschiedlichste Weise mit den Medien Fotografie, Video und Grafik. Die Ausstellung läuft noch bis Pfingstmontag, 1. Juni 2020.

Seit dem 21. Mai ist auch die Videoinstallation "SpaceRider Cycle" von Ati Maier wieder zu sehen und wird bis zum 6. September 2020 verlängert.

Vom 26. Mai bis zum 6. August 2020 ist die vierte Fassung von Michael Müller „DEINE KUNST“, eine Präsentation der Sammlung in mehreren Fassungen unter dem Titel „Informel, das / Stil, der - Das Schweigen der Bilder als stupide Zumutung oder Die Sprachlosigkeit" zu sehen.

In allen Ausstellungsräumen sind die Besucherzahlen begrenzt, denn der Schutz des Publikums und der Mitarbeiter_innen hat höchste Priorität. So sind im Schloss Wolfsburg und in den Ausstellungsräumen während des Besuches die üblichen Distanz- und Hygieneregeln einzuhalten und es muss ein Mund-Nase-Schutz getragen werden.

Manches wird ungewohnt sein, außer den personalisierten Regeln gibt es vorbereitete Rundgänge sowie getrennte Ein- und Ausgänge.

Die Städtische Galerie Wolfsburg hat die Künstler Till Terschüren, Dominik Kuschmieder und Torben Laib eingeladen, sich mit der komplexen Wegeführung im Schloss Wolfsburg auseinanderzusetzen. Sie haben das Soundsystem „Wegeführungskontaktvermeidungsstrategie“ konzipiert und installiert. Es ist ein modulares Wegfindungssystem das – ausgelöst durch einen Bewegungsmelder - die Besucher_innen akustisch und visuell durch die Wegeführung leitet. Mit Betreten der Wegstrecke wird über Soundsäulen eine Klangkette ausgelöst, die von Säule zu Säule läuft. Dazu kommen im Abstand von zwei Metern schwarze und weiße Rohre ohne Sound, die lediglich den Abstand markieren. Durch die Materialität der Rohre entwickelt sich ein starker Kontrast zur Ästhetik von Schloss Wolfsburg und die glänzend lackierten Soundsäulen heben sich von der Architektur ab. Trotz der reduzierten Farbigkeit sind die Säulen, die sich am Design der Industrieproduktion orientieren, sehr auffällig.

Die Installation führt und leitet, fordert aber auch die Besucher_innen, genau hinzuhören und hinzuschauen. Durch die akustische wie auch visuelle Führung gleichermaßen funktioniert das Leitsystem unabhängig voneinander auch nur über einzelne Sinne.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!